Lernstand und Förderung an der GSL

vergleichsarbeiten im jg. 3

Im Jahrgang 3 finden jährlich Vergleichsarbeiten in den Fächern Deutsch und Mathematik statt, die deutschlandweit an allen Grundschulen verbindlich durchgeführt werden. Weitere Information hierzu erhalten Sie hier.

Rechenschwäche

Unter Rechenschwäche versteht man gravierende Defizite beim

- Verständnis für natürliche Zahlen,

- Verständnis für das Stellenwertsystem und

- Verständnis für Rechenoperationen.

 

Die besonderen Schwierigkeiten können sich dabei in einem, in zwei oder sogar in allen drei genannten Bereichen manifestieren. Sie können durch bloßes Üben und undifferenziertes Weiterlernen im regulären Unterricht nicht überwunden werden.

 

Rechenschwäche bezieht sich somit auf die arithmetischen Lerninhalte der ersten vier Schuljahre, die von den Schülerinnen und Schülern als Voraussetzung für den weiteren Lernprozess grundlegend erfasst werden müssen. Fehlen diese, so kann der aufbauend hinzukommende Stoff allenfalls als unverstandenes Regelwerk gelernt werden. Rechenschwache Schülerinnen und Schüler sind damit insbesondere in der Sekundarstufe substanziell daran gehindert, die vielfältigen Lernziele des Mathematikunterrichts zu erreichen.

 

 

Die gute Nachricht ist jedoch: Rechenschwäche ist keine unheilbare Krankheit, sondern kann durch ein gezieltes Training gemindert oder sogar überwunden werden.

 

Bei Lernstandserhebungen, Klassenarbeiten und bei der Mitarbeit im Unterricht beobachtet die Mathematiklehrkraft die Auffälligkeiten und schlägt das Kind dann für eine differenzierte Überprüfung vor. 

 

Hierfür verwenden wir an der Schule JRT, die Testung erfolgt in einer 1zu1-Situation, da die Erklärungen der Rechenwege des Kindes zur Nachvollziehbarkeit seiner Vorgehensweise und Erkennen der möglichen Lücken wichtig sind.

 

Hieraus werden die Förderziele abgeleitet und das Kind für die Teilnahme an einem Rechenförderkurs vorgeschlagen. 

Lese-rechtschreib-förderung im Jg. 3 und 4

LRS steht für Lese-Rechtschreib-Schwäche und bezeichnet Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Schreibens, trotz normaler Intelligenz. Betroffene Kinder lesen langsam, stockend und machen viele Rechtschreibfehler, wie das Auslassen oder Vertauschen von Buchstaben. LRS ist keine Krankheit oder Faulheit, sondern eine Lernschwäche, die spezifische Förderung erfordert.

 

 

Um dieser entgegenzuwirken, finden an unserer Schule folgende Maßnahmen im Laufe eines Schuljahres statt:

 

Leseförderung

April/Mai:

-       alle Klassen führen den Stolperwörtertest sowie das Zeitlesen durch

-       aufgefallene Kinder im Jg. 3 und 4 werden für die LRS-Testung vorgeschlagen

Mai:

-       LRS-Testung im Lesen

-       Ziele für den Förderplan werden formuliert

-       Klassenkonferenz wird einberufen

-       Förderplangespräch mit den Eltern findet statt

-       Info über Teilnahme am Förderkurs erfolgt an entsprechende Familien

Ab August/September bis Januar:

-       Förderkurs Lesen für vorgeschlagene Kinder

-       Elternabend zum Förderkurs (verbindlich!)

 

Rechtschreibförderung

November:

-       Alle Klassen führen HSP und das Zeitschreiben durch

Dezember:

-       LRS-Testung im Rechtschreiben

-       Ziele für den Förderplan werden formuliert

-       Klassenkonferenz wird einberufen

-       Förderplangespräche mit den Eltern finden statt

-       Info über die Teilnahme am Förderkurs erfolgt an entsprechende Familien

Ab Februar:

-       Förderkurs Rechtschreibung für vorgeschlagenen Kinder

 

-       Elternabend zum Förderkurs (verbindlich!)